Sie befinden sich auf: Programm » Sendeformate » A-Z: Jazz vom Feinsten

Eine Sendung von Adelhard bis Zawinul. Eine Musiksendung von Adelhard Roidinger bis Joe Zawinul. Eine Jazzsendung mit vielen alten Langspielplatten und ausgewählten CDs. Jeden Freitag von 19 bis 20 Uhr auf Radio B138.
Eine Jazzsendung von Adelhard Roidinger bis Joe Zawinul, mit vielen alten Langspielplatten und ausgewählten CDs. Jeden Freitag von 19 bis 20 Uhr gibt es Jazz vom Feinsten aus eigenen Plattenbeständen von Robert Stöckler. Einiges davon ist aus den Anfängen des Jazz, vieles aus den 70iger Jahren bis etwa 1985. Und auch Neues und Aktuelles.
17. September 2010 A - Z: 76 Leszek Zadlo
Über Lionel Hampton sagten die Amerikaner „ He can make a dead man swing". Von seiner mitreißenden charismatischen Persönlichkeit wurden die Europäer verzaubert und ganz plötzlich hatte alle ein ganz besonderes Gefühl für Rhythmus bekommen.
„Lionel war ein Wahnsinniger" sagte Paul Howard über ihn. „Er kannte nichts anderes als Musik und erübte buchstäblich Tag und Nacht. Er war ein großes Talent, aber er brauchte eine starke Hand - also nahm ich ihn unter meine Fittiche; es war, als ob er mein eigener Sohn gewesen wäre. Vom Vibraphon war damals noch keine Rede, in meiner Band war er Drummer, und zwar ein außerordentlich guter. Gelegentlich spielte er auf dem Klavier herum, mit zwei Fingern, so wie er es heute noch immer macht"
"Hamp", wie er genannt wurde, blieb fünf Jahre bei Benny Goodman und wurde in dieser Zeit ungemein populär. Erspielte in den kleinen Gruppen Goodmans Vibraphon, und gelegentlich, wenn Gene Krupa keine Lust hatte, saß er in der Bigband am Schlagzeug. Es wurde 1942, bis er eine eigene Band gründete, aber dann schlug die Hampton Band ein wie eine Bombe und wurde nicht zuletzt durch die im Zweiten Weltkrieg überall installierten Radiostationen der US Army auf der ganzen Welt ein Begriff. Mitten in der großen Bigbandkrise der späten vierziger Jahre, als selbst Count Basie und Woody Herman vorübergehend ihre Orchester auflösen mussten, spielte die Lionel Hampton Band zu Phantasiegagen vor vollen, trampelnden und brüllenden Häusern.
Im Album das Sie heute hören dominiert der Musiker Hampton, den der Showman und Entertainer selbst in seinen wildesten Exzessen nie ganz unterdrücken konnte. Diese Aufnahmen entstanden während Lionels Engagement bei Benny Goodman. Er engagierte den damals kaum bekannten Pianisten Nat Cole, der seinen Ehrentitel "King" gerade erst im Begriff war, sich zu erwerben, und der blutjunge Dizzy Gillespie spielte in HOT MALLETS eines seiner ersten wichtigen Soli.
Lionel Hampton selbst brillierte als Vibraphonist, Pianist, Drummer und Sänger. Diese Aufnahmen sind nicht nur hervorragende Dokumentationen des Swing stils - sie sind, im besten Sinne des Wortes, zeitlos. Und obwohl sie bis heute nur einem kleinen Kreis von Liebhabern bekannt sind, sehr im Gegensatz zu dem, was "Hamp" später gemacht hat: für mich persönlich ist das der wirkliche Lionel Hampton - der, der ein wesentliches Blatt der Jazzgeschichte geschrieben hat.
Am Freitag dem 27. August 2010 fand in den Micheldorfer Klangwelten ein interessantes Konzertereignis statt. Das Ehepaar Schröckenfuchs von der Kulturschmiede hat zur 37. Ausgabe von Mu & Gu (Musik und Gulasch) geladen.
In der Vorankündigung hatte es geheißen, dass die Sängerin Petra Linecker und der Pianist Martin Gasselsberger, die in gemeinsamen Songs kammermusikalisch nahezu verschmelzen,
auf „Sir" Oliver Mally, der sich mit der für ihn charakteristischen musikalischen Auffassung wunderbar ins Bild fügen wird.
Heute hören Sie den ersten Teil des live-Mitschnittes. Achten Sie drauf, ob es Oliver Mally tatsächlich gelungen ist, sich in die kammermusikalische Verschmelzung einzufügen.
Es stellt sich die Frage: Ist es Oliver Mally, der den Titel „Sir" trägt tatsächlich gelungen sich in die musikalische Verschmelzung von Linecker und Gasselsberger einzufügen?
Den zweiten Teil des Konzertes hören Sie bei Gelegenheit an einem der nächsten Freitage auf Radio B 138 in meiner Sendung ab 19 Uhr, wenn es wieder heißt: A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten.
Es war in Montreux 1970: der überaus rührige Initiator und Leiter des alljährlichen Jazzfestivals am Genfer See hatte einen Mann engagiert, der Montreux unter dem Jubel des Pubikums verließ: Leon Thomas. Als die Jazzprogrammgestalter der europäischen Radiostationen wieder nach Hause kamen, lag auf ihren Schreibtischen das erste eigene Plattenalbum von Leon Thomas, SPIRITS KNOWN AND UNKNOWN. Einige Stücke aus diesem Album werden Sie heute auf Radio B138 hören.
Im Herbst des Jahres 1970 kam Leon Thomas noch einmal nach Europa. J. E. Berendt hatte ihn zu den Berliner Jazztagen eingeladen. Sein heute schon legendärer Auftritt in Berlin erschien auch auf Schallplatte. Auch aus dieser Platte spiele ich heute ein Stück. Leon flog zurück nach Amerika als "gemachter Mann" - den frenetischen Jubel des durchaus nicht leicht zufriedenzustellen¬den Berliner Publikums im Ohr und die überschwänglichen Rezensionen der internationalen Fachpresse im Gepäck.
Auszüge aus einem Interview aus dem Jahre 1970:
Ich bin geboren in St. Louis, am 4. Oktober 1937. Zugang zur Musik fand ich zu Hause. Meine Eltern waren zwar keine Musiker, aber sie sangen beide im Kirchenchor, und sie sammelten Schallplatten, auch ganz alte, bis zurück zu Blind Lemon Jefferson ...
Ich liebte die Musik von klein auf, aber ich wollte Sportler werden. Ich war sehr gut in Baseball und Basketball, und ich sah mich als Professio¬nal. Gesungen habe ich immer gerne: im Schulchor, mit Freunden oder ganz für mich allein, aber ich habe nie viel dabei gedacht - bis ich eines Nachts in diese Jam-Session geriet, mehr oder weniger zufällig. Da waren einige prominente Musiker: Der Tenorsaxophonist Jimmy Fönest der Gitarrist Grant Green und der große Percussionist Armande Peraza. Mit denen durfte ich singen - und unter den Zuhörern war ein Typ von unserer lokalen Radiostation; der engagierte mich sofort.
16 war ich damals als mich der Typ vom lokalen Radio engagierte. Ich musste nun hart an mir arbeiten, nachdem ich jede Woche im Radio singen sollte. Auch ein Club-Engagement war dazugekommen. Jede Woche lernte ich mindestens eine neue Nummer neben meinen Schulaufgaben.
B. B. King war einer meiner frühen Einflüsse - meine Mutter war sein Fan und sammelte alle Platten von ihm; auch Billy Eckstine und Arthur Prysock mochte ich gerne. Dann brachte mein Bruder ein paar Dizzy-Gillespie-Platten nach Hause, und auf denen sang der phantastische Joe Carroll. Ich versuchte ihn nachzumachen - und ich merkte, dass es mir einigermaßen gelang, dass sich dabei aber noch anderes entwickelt hatte in mir, etwas, das von mir allein kam und das ich zunächst nicht näher definieren konnte.
Schließlich kam jene unvergessliche Woche, in der Miles Davis bei uns in St Louis spielte (es ist ja auch seine Heimatstadt!). Und unsere ganze Clique war natürlich dort. Miles hatte einen neuen Tenorspieler namens John Coltrane. Niemand konnte zunächst viel mit ihm an¬fangen, aber mein Bruder sagte plötzlich zu mir: "He, der macht auf seinem Hörn die Dinge, die Du mit Deiner Stimme versuchst." Und er hatte recht - nur war Trane schon viel, viel weiter als ich. Aber er hatte ähnliche harmonische Vorstellungen, auch er war auf der Suche nach etwas Neuem, nach neuen Möglichkeiten, mehr auszudrücken mit Hilfe von Klängen. Jede Nacht war ich dort, und ich konnte fast nicht glau¬ben, was ich hörte. Nie werde ich das vergessen. Das war es!!!"
Leon Thomas war nun auf einmal nicht mehr ganz so sicher, dass er wirklich Berufssportler werden wollte. Er betrieb weiterhin gerne Sport, aber als er dann auf die staatliche Universität nach Tennessee ging, belegte er dort die Fächer Musik und dramatischen Unterricht. Aber... ".. .eine Menge alter Kumpels von mir war auch da. Wir musizierten zusammen, so oft es ging, wir nahmen eine Menge Jobs an, und die Jobs wurden immer mehr. In unserem zweiten Jahr an der Universität tingelten wir mehr, als wir studierten.
Ich kam viel herum, ich hatte viel Erfolg, und alle, die Musi¬ker und die Zuhörer, sagten immer wieder zu mir: Das hat keinen Sinn, Leon, so wird das nichts, Du gehörst nach New York!"
Und schließlich ging Leon Thomas nach New York, Ende der fünfziger Jahre. Er hatte die üblichen Anfangsschwierigkeiten, die üblichen (manchmal miesen) Gelegenheitsjobs, aber dann sang er mit Art Blakey, und schließlich engagierte ihn kein geringerer als Count Basie als Nachfolger für Joe Williams.
Der Blues, den er bei Basie hauptsächlich zu singen hatte, war ihm wohl vertraut - nicht umsonst war mit den B.-B.-King-Platten seiner Mutter aufgewachsen. Wann immer er konnte, ging Leon Thomas zu den Sessions, wo sich die jungen Revolutionäre des eben entstandenen "Free Jazz" trafen und austobten. Bald jammte er mit Archie Shepp, mit Rahsaan Roland Kirk und mit Pharoah Sanders - mit diesem machte er auch seine ersten Plattenaufnahmen.
"Ich verlor alle meine Vorurteile über die Begrenzungen der mensch¬lichen Stimme, ich lernte, mich in alle Richtungen zu bewegen, und be¬gann, alle Möglichkeiten zu hören. Am Beginn von aller Musik, stand die menschliche Stimme - lange, bevor es noch irgendein Instrument gab. Für das, was ich tue, gibt es eigentlich keine Bezeichnung.
Ich nenne es "ego-less music", denn es kommt aus den Tiefen meines Unterbewusstseins. Ein Stöhnen, ein Seufzen, ein schriller Schrei - das kann alles ausdrücken, was Menschen imstande sind, zu empfinden. Was aus meinem Unterbewusstsein kommt, darf mein Bewusstsein auf keinen Fall einengen oder begrenzen - nur kontrollieren!
Ich habe auf archaische Dinge zurückgegriffen habe: Musik aus dem Himalaya, indische Ragas, Gesänge der Pygmäen in Zentralafrika - UMBO VETI etwa ist ein uraltes Jagdlied; die Pygmäen singen es, bevor sie auf Elefantenjagd gehen.
Viele Weiße sagen, diese Musik sei primitiv. Aber das ist nicht wahr, sie ist sehr komplex und subtil - und zugleich gibt sie der menschlichen Stimme ungeahnte Freiheiten des Ausdrucks. Es ist die Aufgabe des Künstlers, dem Zuhörer eine neue Perspektive von dem zu vermitteln, was um ihn her geschieht, es kommentieren - und damit ordnen. Die Leute hören einem Sänger zu, wenn er es versteht, sie In ihrem Unterbewusstsein zu treffen: das kann er aber nur, wenn er sein eigenes Unterbewusstsein weit öffnet..."
Genau das tut Leon Thomas zweifellos, in jeder Note, die er singt, auf jeder Aufnahme, die er gemacht hat.
Thomas trat u.a. mit Art Blakey, Count Basie, Rahsaan Roland Kirk und Archie Shepp,Oliver Nelson. Er arbeitete auch mit Carlos Santana, Freddie Hubbard, Joe Henderson, nahm auch Platten mit Louis Armstrong. Er spielte mit David Liebman ebenso, wie mit Jamaaladeen Tacuma, den ich im Vorjahr in Steyr live erleben durfte.
Leon Thomas starb 1999 an Herzversagen.
Die Titel: The Creator Has A Master Plan, One, Echoes, Malcolm´s Gone, Um Um Um,
What Are We Gonna Do, Love, China Doll-Blues & The Soulful Truth, Umbo Veti und Balance of Life
20. August 2010 A - Z: 72 Linecker, Gasselsberger und Mally
Zur Einstimmung auf das Konzert in der Kulturschmiede in Micheldorf. Musik & Gulasch Nr. 37.
In dieser Sendung stelle ich Ihnen neun verschiedene gesungene Versionen von "Goodbye Pork Pie Hat" vor. Der Song wurde 1959 von Charles Mingus komponiert aus Anlass des Todes von Lester Young, der immer ein besonderes Hutmodell getragen hatte. Die Komposition ist zu einem Jazzstandard geworden. Jeder Absolvent einer Jazzakademie – weltweit – kennt dieses Lied und kann es interpretieren.
Die Interpretinnen: Gracie Finnigan Fox, Jeanne Lee, Lena Seikaly, Florence Davis, FreePlay Duo: Dylan and Suba , Kiran Funk, Natalie Cressma, Pauline Kleve, June Tabor und Joni Mitchel.
In dieser Sendung stelle ich Ihnen zehn verschiedene Instrumentalversionen eines einzigen Stückes vor.
1 Frank Schwinn 1
2 JEFF BECK with STANLEY CLARKE 2nd Dec 1978 Budokan
3 Charles Mingus
4 Marcus Miller - Live in Montreux
5 Mark A. Occhionero
6 Gil Evans & Steve Lacy
6 a Gil Evans Orchestra 29
7 Tony McManus
8 John McLaughlin
9 Samantha C. Wells Solo Guitarist
10 Frank Schwinn - 2. version
Das Stück Goodbye Pork Pie Hat. Eine Jazzkomposition von Charles Mingus. Goodbye Pork Pie Hat - mit dem Untertitel Theme for Lester Young - gehört zu den bekanntesten Kompositionen des amerikanischen Bandleaders, Bassisten und Komponisten Mingus.
Charles Mingus schuf diese Komposition unmittelbar unter dem Eindruck der Todesnachricht des von ihm vereehrten Tenorsaxophonisten Lester Young (1909-1959). Der Titel nimmt Bezug auf dessen bevorzugte Kopfbedeckung, ein kreissägeähnliches Hutmodell mit dem exotischen Namen Pork Pie Hat, die er zu jeder Gelegenheit trug.
Goodbye Pork Pie Hat wurde von Charles Mingus erstmals 1959 eingespielt. In ausgedehnter und weiterentwickelter Form wurde aus der Komposition 1964 mit Eric Dolphy das Stück So long Eric mit einem anderen Thema, das regelmäßig auf der Europa-Tournee aufgeführt wurde.
Zusätzliche Popularität erfuhr Goodbye Pork Pie Hat durch Aufnahmen des Pianisten und Bandleaders Gil Evans, der die Komposition verschiedene Male in den 1980er Jahren mit seinem Monday Night Orchestra aufnahm.
Bei Goodbye Pork Pie Hat handelt es sich um eine Jazzkomposition, die um 1970 auch die Popmusik beeinflusste: Jenseits des Jazz wurde sie von Gruppen wie Pentangle oder East of Eden und später auch von Joni Mitchell eingespielt.
Weitere Aufnahmen aus dem Jazzgenre existieren von Carla Bley, Anthony Braxton, Gary Burton & Ralph Towner, Larry Coryell, Oliver Lake, Jeff Beck, Stanley Clarke, John McLaughlin, George Mraz, Mark Murphy, Andy Summers, Cassandra Wilson sowie den deutschen Musikern Peter Herbolzheimer und Klaus Doldinger.
1977 schuf Mingus eine Fassung von Good Bye Porkpie Hat, die das Gefühl des Fusionjazz aufnimmt. Es wurde nach Mingus´ Tod schnell zu einem viel gespielten Jazzstandard, von Musikern, die sich auf Charles Mingus beziehen. So wird Good Bye Porkpie Hat mittlerweile eher mit Mingus als mit Lester Young in Verbindung gebracht.
Ein Musiker, der untrennbar mit dem Cool-Jazz verbunden ist, wird uns in der heutigen Sendung begleiten. Die Rede ist von Lester Young.
Der Mann, der den Jazz abgekühlt hat, war Lester Young, dessen Musik Sie heute hören. Er hat übrigens auch das Wort kreiert, auch schon in den dreißiger Jahren. „Thats cool, man!", wenn LesterYoung das zu einem Kollegen sagte, war das ein großes Kompliment, es entsprach seinen eigenen Idealen.
Lester Young wurde in New Orleans geboren. Er hatte von Anfang an ausgeprägte Vorstellungen von Musik - er war ein Introvertierter, ein Lyriker -, und es schien zunächst, als sei er im ganz falschen Moment auf der Szene erschienen.
Musik gibt es aus V.I.P.-JAZZ 7
Am Freitag dem 9. Juli 2010 wurde nach der Aufwärmrunde durch das Jazz-Pop-Rock-Ensemble der LMS Kirchdorf durch Andie Gabauer und dem Earth Wind and Fire Project so richtig eingeheizt.
Sie hören live Mitschnitte von den 1. Kirchdorfer Jazztagen.
Lennie Tristano ist 1919 in Chicago geboren . Er war ein Pianist und Multiinstrumentalist, Arrangeur, Komponist und Musikpädagoge. 1928 bis 1938 besuchte er in Chicago eine Schule für Blinde, wo er außerdem Musiktheorie, Cello, Klarinette und Tenorsaxophon lernte. Nebenbei spielte er in Chicago Jazz und begann nach seinem Abschluss zu unterrichten - zu seinen ersten Schülern in Chicago zählte zB Lee Konitz. Man nannte Lennie Tristano den „Hohenpriester des Cool-Jazz". Wohlgemerkt nicht die Fans nannten ihn so, sondern eine Plattenfirma, die sich bemühte, etwas schwer zu Vermarktendes dennoch zu vermarkten.
INTUITION und DIGRESSION. Mit ihnen konnten die Leute damals, 1949, am allerwenigsten anfangen - und die Kritiker überboten sich in den abenteuerlichsten Erklärungen, einer sprach sogar von Zwölftonmusik. Auf die einfachste Idee kam damals niemand: es ist völlig frei improvisierte Musik. „Bei uns", pflegte er dann zu sagen, „wird mehr improvisiert als im alten New Orleans. Wenn jemand aber wirklich improvisiert, dann ist das einzig Intellektuelle an ihm der Vorsatz, zu improvisieren. Was er dann spielt, geschieht völlig subjektiv und kommt aus seinem Unterbewusstsein!"
Neben dem strengen musikalischen Training zeichnet sich die Tristano-Schule auch durch bestimmte Anschauungen aus: Tristano ist absolut gegen jeden Kommerz, er wettert gegen Veranstalter und Cafébesitzer, die die Künstler ausbeuten und sie dazu zwingen, sich entweder musikalisch anzupassen oder zu „verhungern". Ein weiteres musikalisches Merkmal seiner Lehre regelt weitgehend die Rolle der Rhythmusgruppe in der Band; Schlagzeuger und Bassist fungieren im Grunde lediglich als „timekeeper", sie sorgen für eine stabile Grundlage, die den Solisten ihre waghalsigen Verschiebungen und harmonischen Ausflüge erlaubt. Wegen dieser als beherrscht, unterkühlt und intellektuell empfundenen Spielweise entsteht der Begriff Cool Jazz.
Die Stücke: Wow, Crosscurrent, Yesterdays, Marionette, Sax of a Kind, Digression, Blue Boy, Coolin´Off With Ulanov, Out On A Limb, I Can´t Get Started, I Surrender Dear, Night in Tunisia, C Minor Complex, Tangerine, You Don't Know What Love Is.
Dave Lambert, Jon Hendricks und Annie Ross - sie trafen einander in der zweiten Hälfte der fünziger Jahre und bildeten ein bisher unerreichtes Vokalensemble, das ungeachtet seiner künstlerischen Qualität auch beachtliche kommerzielle Erfolge verbuchen konnte. Lambert, Hendricks & Ross - das klang wie ein respektables Büro von Rechtsanwälten, und das stand auf den Plakaten, nicht nur bei Jazzfestivals, auch in manchen Nachtklubs.
Der mitreißende Swing und das Showtalent und musikalische Temperament des Trios und dazu noch die beachtlichen weiblichen Reize der attraktiven Annie - das verkaufte sich gut.
Lambert, Hendricks & Ross verwendeten nur eine Rhythmusgruppe und sangen alle Parts der Originalplatten von Count Basie selbst. Basie war damals überaus populär auf der Szene, und das Album schlug ein wie eine Bombe. Nichts lag näher, als diesen Erfolg auszunützen und ein zweites Basie-Album zu machen, nämlich jenes, das Sie heute hier in der Sendung von A - Z auf Radio B 138 hören können.
Es hieß bei seiner Erstveröffentlichung SING ALONG WITH BASIE. Count Basie und sein Orchester sind auch dabei, mitsamt dem großartigen Bandvokalisten Joe Williams. Joe mischt in einigen Nummern als vierter Mann mit, ganz á la Lambert, Hendricks & Ross.
Das Trio Lambert, Hendricks & Ross eilte in den späten fünfziger und frühen sechziger Jahren von Erfolg zu Erfolg. Zwischendurch wurde Annie Ross durch Yolande Bavan ersetzt, eine Ceylonesin, die nicht ganz so musikalisch, aber dafür sehr exotisch war.
Ich glaube, man kann wieder einmal sagen: etwas wie das Trio Lambert, Hendricks & Ross werden wir kaum jemals wieder erleben. Gottlob haben wir ihre Schallplatten. Und eine der besten davon ist die, deren Songs Sie heute auf Radio B 138 gehört haben.
Die 1957 gegründete Band 'Lambert, Hendricks & Ross' hat insgesamt 22 Jazz-Alben veröffentlicht.
Die Titelmusik des Tatort und die Musik zum Film „Das Boot" gehören wohl zu seinen bekanntesten Kompositionen und Musiken. Die Rede ist von Klaus Doldinger. Sie hören Musik vom Feinsten aus „Second Passport". Für Jazzfans ist der Musiker Klaus Doldinger ein Idol. Ich lasse ihn gleich zu Beginn der Sendung selber zu Wort kommen.
Die Stücke: Mandragora, Nexus, Fairy Tale, Get Yourself A Second Passport, Registration O, Horizon Beyond und The Cat From Kathmandu.
Sie hören die gesamte Schallplatte „Invitation“, die Stücke The Chicken und Opus Pokus und viel interessanten vom Künstler.
Sie hören heute auf Radio b138 Ausschnitte aus der CD rarum aus der ECM-Serie Selected recordings den Briten John Douglas Surman als Solisten. Er wurde 1944 geboren. Er ist Jazz-Musiker und -Komponist. Er spielt Sopran- und Baritonsaxophon, Bassklarinette und Synthesizer, als Nebeninstrument auch elektronische Blasinstrumente und Blockflöten. Er hat auch Musik für Tanzdarbietungen und Film-Soundtracks komponiert und gespielt.
1969 gründete er mit zwei ausgewanderten US-Amerikanern, dem Bassisten Barre Phillips und dem Schlagzeuger Stu Martin, die angesehene und einflussreiche Gruppe „The Trio", die 1976 noch einmal wiederbelebt und um den Posaunisten Albert Mangelsdorff verstärkt zum Quartett MUMPS wurde. Mit dieser Besetzung kam er damals auch nach Kirchdorf und spielte im Saal der WKO, die damals noch Handelskammer hieß. Der damalige Leiter war selbst Saxophonist und Jazzfan. Hier ein Musikbeispiel des Stils von dieser Zeit.
Viele von ihm in den 1970er Jahren angeknüpften musikalischen Beziehungen dauern bis heute an. Wie zum Beispiel seine Zusammenarbeit mit dem Gitaristen John Abercrombie, mit dem er 1992 das Stück Odega aufgenommen hat.
In den vergangenen Jahren hat er mehrere Werke komponiert, in denen sein eigenes Spiel in ungewöhnlichem Kontext auftaucht, zum Beispiel mit Kirchenorgel und Chor (Proverbs and Songs). Aus diesem Mitschnitt vom Jahr 1996 spiele ich das Lied „The Kings" an, um einen Eindruck davon zu geben, was John Surman alles macht. Das Lied stammt aus „The first Book Of Chronicles". An der Orgel ist John Taylor. Es singt der Salisbury Festival Chorus.
John Surman hat auch in einem einzigartigen Trio mit dem tunesischen Oud-Spieler Anouar Brahem und dem Bassisten Dave Holland mitgewirkt (Thimar, 1997) und mit dem Tenor John Potter Lieder von John Dowland aufgenommen (In Darkness Let Me Dwell, 1999).
Edges of Illusion - 1979, bass clarinet, baritone and soprano saxophone, Jack de Johnette: drums
Portrait Of A Romantic - 1987, bass clarinet, recorder, synthesizer
The Snooper - 1984, bass clarinet
Mountainscapes VIII - 1976, Bariton saxophones, John Abercrombie: guitar, Barre Philips: double-bass, Stu Martin: drums
Piperspool - 1990, baritone saxophone, keyboards
Odega - 1992, Soprano saxophone, John Abercrombie: guitar, Marc Johnson: double-bass, Peter Erskine: drums.
Figfoot - 1991, baritone saxophone, Paul Bley: piano, Gary Peacock: double-bass, Tony Oxley: drums
Druids Circle - 1994, Soprano ans bariton saxophones
The Kings - CD - Proverbs and Songs 1996
Hulmu Rabis - CD - Thimar
Fine Knacks for ladies - John Dowland
My favorite Things aus Point of Departure
Naima
Giant Steps
Olè
My favorite Things 1977 aus Afro Blue Impressions
John Coltrane war einer der großen Avantgardisten des Jazz. In seiner musikgeschichtlichen Bedeutung steht er auf einer Stufe mit Louis Armstrong, Duke Ellington, Lester Young, Charlie Parker und Ornette Coleman. John Coltrane starb 1967 mitten in seiner schöpferischen Periode.
Das Album das ich heute vorstelle heißt POINT OF DEPARTURE. Mit zwei Nummern in diesem Album hat „Trane" eine Lawine losgetreten, die noch immer in Bewegung ist: MY FAVORTTE THINGS und OLE - aufgenommen 1960 bzw 1961. Mit diesen beiden Aufnahmen kam etwas Neues in den Jazz: die modale Improvisation, wie sie in der indischen und afrikanischen gebräuchlich ist, und zugleich eine bis dahin (auch im Jazz) nicht bekannt expressive, bohrende Intensität des Ausdrucks.
Heute hören Sie einen live Mitschnitt vom Linzer Kultur und Gastroschiff LIDO. Einmal im Monat lädt die li+do Bord Blues Band nach Ihrem Opener zur fetten Jam Session an Bord der li+do ein. Gespielt werden Klassiker der Blues, Rhythm'n' Blues und Blues Rock Ära ! Get ready, stay tuned and sit in !!!
Es handelt sich um den dritten von drei Teilen eines Events vom Sonntag, dem 20. Dezember 2009. Zuerst spielte die Lido Bord Blues band und anschließend gab´s die schon fast zur Tradition gewordenen Sessions. So viel, dass mein Mitschnitt auf drei Teile aufgeteilt werden musste.
Es gibt keinen anderen Musiker, von dem ich so viele Schallplatten und CDs in der Sammlung habe. Daher ist es nur natürlich, dass ich Ihnen in dieser Sendung noch einmal Jan Garbarek mit viel Musik und weniger Informationen liefern werde. Sie hören Musik aus dem Album Wichi - Tai - To, Dis, Rosensfole und Ragas and Sagas, welches aus der Zusammenarbeit von Jan Garbarek mit Pakistanischen Musikern und Manu Katché im Jahre 1992 entstanden ist:
A.I.R., Kukka, Krusning, Maalfri mi frueve, Grisilla, Raga 1, Saga und zum Abschluss aus Visible World aufgenommen 1995 mit Eberhard Weber und Marilyn Mazur: The Healing Smoke .
Der Münchner Musikverlag ECM Records feierte 1984 sein 15jähriges Bestehen. Aus diesem Grund kam eine Serie von zehn Alben heraus mit dem Titel WORKS. Es wurden zehn herausragende Musiker vorgestellt. Einer davon war Jan Garbarek, der zu diesem Zeitpunkt bereits 16 eigene Alben eingespielt hatte.
Folk Song stammt aus der LP Folk Songs aufgenommen 1981
Beast Of Kommodo aus Afric Pepperbird 1970
Selje aus Triptykon 1972
Wichi - Tai - To von Jim Pepper aus Wichi - Tai - To aus dem Jahre 1973
Viddene aus der LP „Dis" 1977
Red Wind aus Visible World 1996
Parce mihi domine - komponiert wurde dieses Stück von Cristobal de Morales (1500-1550)
„Margrjit og Targjei Risvollo, aufgenommen 1988 mit Agnes Buen Carnas
Am 26. Feber ist der 1949 in Michigan geborene George Winston im Radio B 138 zu Gast. Ein Musiker, der mehr als ein Drittel des Jahres auf Tourneen in Amerika, Europa und Asien verbringt. Er verkaufte über elf Millionen Alben in 24 Jahren und erhielt 1995 einen Grammy für das Album Forest. Stücke aus diesem Album gibt es zu hören.
Es gleich los mit Jaco Pastorius. Das Stück, das wir von ihm hören ist live aufgenommen und heißt: Continuum. Es folgt Alain Caron mit dem Titel Trouble und Stanley Clarke mit The Romantic Warrior in der Jazz Fusion der 1970er Jahre schlechthin. Return to Forever. Es folgt Victor Wooten. Victor Wooten, Er lehrt die wahre Musik. Sein Plädoyer, Musik so natürlich zu erlernen wie die Muttersprache, und die Angst vor falschen Tönen zu verlieren, hat ihre Reize. Hören Sie Natives und Hot Fun von der CD School Days.
Weiter geht es mit Jonas Helborg, und Movers and Shakers, der durch seine Mitarbeit im Mahavishnu Orchestra bekannt geworden ist. Dann kommt Brian Bromberg. Aus dem Album A Smooth Jazz Romance: Her Eyes, Her Heart. Gefolgt von Victor Bailey mit Do You Know Who.
Nun kommt noch einmal Jaco Pastorius mit Weather Report. Aus dem Album Heavy Weather spiele ich: A Remark You Made. Und dann kommt aus "Rudiments Anthology" von Billy Cobham. Am Bass Alex Blake. Das Stück: A Funky Thide of Sings. Zu guter Letzt folgt „Blues Farm" mit dem amerikanischen Jazzbassisten Ron Carter.
Heute hören Sie einen live Mitschnitt vom Linzer Kultur und Gastroschiff LIDO. Einmal im Monat lädt die li+do Bord Blues Band nach Ihrem Opener zur fetten Jam Session an Bord der li+do ein. Gespielt werden Klassiker der Blues, Rhythm'n' Blues und Blues Rock Ära ! Get ready, stay tuned and sit in !!!
"Blues is easy to play, but hard to feel" (Jimi Hendrix)
Es handelt sich um den zweiten von drei Teilen eines Events vom Sonntag, dem 20. Dezember 2009. Zuerst spielte die Lido Bord Blues band und anschließend gab´s die schon fast zur Tradition gewordenen Sessions. So viel, dass mein Mitschnitt auf drei Teile aufgeteilt werden muss.
Heute beginnen wir mit dem Einstieg der Gäste mit Felix Schobesberger am Banjo, dem Bluesmeister aus Erlangen Franz Schwinn. Am Bass ist Gerald „Knut" Kiesewetter und Erwin Drescher am Schlagzeug. Weitere Gäste an diesem Abend sind: Thomas Rachbauer, Gesang, am Bass Gerold Moarli Mayr, der phillipinische Meistergitarrero Jimmy Cempron und zwei Youngstars.
In der 53. Ausgabe von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Musik vom Feinsten hören Sie Musik mit dem 1940 in Karlsruhe geborenen Jazztrompeter bzw. -flügelhornist und Graphiker Herbert Joos. Mit seinen fein pastellierten Klangbildern gehört der Musiker auch zur Spitzengruppe europäischer Jazzkomponisten.
Als 1973 sein Album "The Philosophy of the Fluegelhorn" erschien, hatte Herbert Joos schon die Entwicklung vom Hard Bop zum Free Jazz hinter sich. Diese Langspielplatte werde ich Ihnen heute zur Gänze vorstellen.
1 The Philosophy Of The Fluegelhorn
2 The Warm Body Of My True Love
3 Skarabäus II
4 Rainbow
5 The Joker
Im letzten Stück dieser Platte begleiten neun Bässe mit Bogen das Soloinstrument.
6 An Evening With The Vampire
Herbert Joos, Mitte der 70igerJahre auch einmal beim Kirchdorfer Jazzclub zu Gast war erfuhr die meiste Anerkennung während der 1980er Jahre als Mitglied des Vienna Art Orchestra. 1984 erhielt Joos den Jazzpreis des Südwestfunks.
Hören Sie auchein Stück aus seiner Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Frank Kuruc von der CD "File under Jazz".
7 Song for MonkHooker
8 Pulpo
Zum Ausklang noch eine kleine Mischung aus File under Jazz.
9 Mix
A - Z: 52 Jazz vom Feinsten mit Jazztrack - Engstfeld, Beckerhoff & Co
Die Tracks der LP FirstCall:
1. Wake up (Wolfgang Engstfeld) 2. Space (Uli Beckerhoff) 3. Tanz der Schlümpfe (Uli Beckerhoff) 4. Nasca (Michel Herr) 5. A sad call (Uli Beckerhoff) Die Musiker: Uli Beckerhoff - trumpet, flugelhorn, Wolfgang Engstfeld - tenor & soprano saxophone 6. I've Grown Accustomed To Her Face gespielt vom Engstfeld/Weiss-Quartett in der Düsseldorfer Jazz-Schmiede. Mehr zu hören gibt es auf der 2009 erschienenen CD „Back to Ballads. Infos unter www.engstfeld-weiss.de 7. Time after Time Schüler von Wolfgang Engstfeld(Saxophonstudium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Wolfgang Engstfeld) spielen im FORKOLOR SAX QUARTET Live at Ruse Jazz Meeting 2009. Besetzung: Tini Thomsen - bari sax, Florian Trübsbach - sopr. sax, André Cimiotti - alto sax, Vladimir Karparov - ten. sax 8. Milestones Judy Niemack feat.Uli Beckerhoff "Milestones" live @ A TRANE Die aussergewöhnliche Jazzvokalistin Judy Niemack gibt ihrer Version von Miles Davis „Milestones, ein Moderner Jazzstandard mit sehr heiklen Wechseln zum Besten. Gespielt live @ Trane in Berlin, begleitet vom Trompete-Star Uli Beckerhoff, Jeanfrançois Prins auf der Gitarre, Paul Kleber am Bass, und Kai Schoenburg am Schlagzeug.
Michel Herr - piano, Sigi Busch - double bass, Heinrich Hock - drums
Recorded in March 1975 at Conny's studio, Siegburg (Germany). Released in 1975. LP (Happy Bird / Bellaphon 5015). Reissued in 1995 on CD as Wake up (Pastels CD 20.1614).
Besetzung: Wolfgang Engstfeld - sax, Hendrik Soll - p, Christian Ramond - cb, Peter Weiss - dr
Time after time is composed by Cyndi Lauper, arr. by Florian Trübsbach
1 Schwarzer Panther mit der Standard-Jazzband aufgenommen in Wien, 12. 7.1948
2 joki freund sextet – mit wolfgang schlüter, hans koller, helmut brandt und albert mangelsdorff,
3 Lars Gullin - Late summer, Cologne january 17, 1956
4 aus "Kunstkopfindianer" mit Hans Koller Free Sound: Hans Koller- ss., ts., Zbigniew Seifert- vl ., Wolfgang Dauner- p. Adelhard Roidinger- b., Janusz Stefanski- dr. Berliner Jazztage ,Philharmonie, Berlin, Germany, 1st November 1974
5 Scarlet
Aus der Schallplatte Hans Koller Free Sound & Wolfgang Dauner Super Brass. Von den 16 Musikern hier ein Auszug: Es spielen mit Albert Mangesdorff, Erich Kleinschuster, Herber Joos und Janusz Stefansky.
6. Opening
7. Yin
Hans (Antonio Hans Cyrill) Koller geboren 1921 in Wien war einer der bekanntesten österreichischen Jazz-Musiker sowie Maler. Er spielte neben dem Tenorsaxofon auch Sopranino, Sopransaxofon und Klarinetten.
Als erster europäischer Jazzmusiker erhält er im amerikanischen Musikmagazin «Down Beat» 5 Sterne, die höchste Auszeichnung. Im gleichen Jahr war er mit seinen „Hans Koller New Jazz Stars“ und dem Trompeter Dizzy Gillespie auf Tournee. 1956 war Koller auf Europatournee mit dem amerikanischen Altsaxofonisten Lee Konitz und dem Baritonsaxofonisten Lars Gullin. Etwa 1958 spielte Hans Koller zusammen mit Duke Ellington im Studio von Hans Georg Brunner-Schwer in Villingen-Schwenningen. Beim ersten gesamteuropäischen Jazzfestival 1960 in Antibes wurde Hans Koller als bester Solist ausgezeichnet.
In den 70igern war er zu Gast in Kirchdorf. Begleitet wurde er dabei von Adelhard Roidinger.
JLS und The World Blue Band. Sie hören Songs von der CD Bucket full of Blues und ein Interview, das meine Tochter Margret Stöckler und Frank Folgmann am 15. März 2010 mit John Lee Sanders in Linz geführt haben.
Am Freitag, dem 12. März war Frank Schwinn im Studio. Ich hatte folgende Songs vorbereitet: i´m fucked up, i´m waiting for my man, Some blues after getting up (not so early), police dog blues (Blind Blake), midnightmama, good morning blues, why do you accuse me, i´m in love with a woman, monkey on my back, it would be nice in the country, no baby blues.

Leider ist der Mitschnitt nicht geglückt, sodaß der download eben nur rekonstuiert ist. Im Sommer muss es noch einmal eine Live-Sendung geben!
http://www.frankschwinn.com/welcome.html
In dieser Sendung stelle ich Ihnen gleich zwei Musiker vor. Jeder Einzelne ein musikalisches Phänomen. Die Art der ihnen eigenen Musik ist jedoch nicht wirklich leicht verdaulich. Ich glaube, durch die Mischung und Zusammenfassung auf eine Sendung (statt zwei) wird sie bekömmlicher.
Gunter Hampel macht keine Musik, er ist Musik, sagt Gunter Hampel über sich selbst. In Deutschland und Österreich kennt ihn kaum einer, doch der gebürtige Göttinger hat Jazzgeschichte geschrieben, international. Guter Hampel ist musikalischer Pionier. Mitte der 60iger Jahre Mitbegründer des Europäischen Jazz, denn er brachte in den Musikstil aus Amerika Europäische Einflüsse und 12-Ton-Musik. http://www.gunterhampelmusic.de/

Hannibal Marvin Peterson And The Sunrise Orchestra. „Den Muhammad Ali der Jazz-Trompeter": so hat die New York Times Hannibal genannt. Der Vergleich mag abgeschmackt klingen, und doch ist etwas Wahres dran: die Kraft, die überwältigende Stärke. Er ist ein Trompeter, der keine Angst hat vor dem strahlenden, blechernen Klang seines Instrumentes, der die Trompete nicht wie ein Saxophon oder eine elektrische Gitarre klingen läßt und der in die Linie der großen Trompeter der Jazz-Geschichte. Es gibt bei ihm schwarze Sounds aus Afrika und Amerika, aber auch brasilianische Rhythmen und japanische - und manchmal gibt es sogar Klänge aus Europa.

Am 26. Feber 2010 ist der 1949 in Michigan geborene George Winston im Radio B 138 zu Gast. Ein Pianist, der mehr als ein Drittel des Jahres auf Tourneen in Amerika, Europa und Asien verbringt. Er verkaufte über elf Millionen Alben in 24 Jahren und erhielt 1995 einen Grammy für das Album Forest. Stücke aus diesem Album gibt es zu hören.
Wer kennt Gino Sitson? Niemand? Nun, das sollte sich bald ändern, zumindest in der Hörerschaft des freien Radios B 138. Herzlich willkommen bei der 46 Ausgabe von Abis Z.

Gino Sitson ist ein genialer Sänger aus New York, USA – oder sollte man sagen “vocalist”? Gesang beschreibt nämlich nicht im Mindesten das was stimmlich rüberkommt! Melodie, Rhythmik, Percussion, Laute, Sounds und vieles mehr würde es eher treffen. Und das mit einer schier unglaublichen Kraft und Dynamik! Wer den großen Bobby McFerrin kennt und liebt wird auch Gino Sitson lieben lernen.
Der 1927 in New York geborene Saxophonist, Arrangeur und Komponist Gerald Joseph „Gerry“ Mulligan ist am 12. Feber 2010 zu Gast auf Radio B 138.

Sie hören: THE NEARNESS OF YOU, TEA FOR TWO, ARENT YOU GLAD YOU'RE YOU, LADY BIRD, JERU, SWING HOUSE, DARN THAT DREAM von der 1952-1953 in Los Angeles eingespielten Schallplatte. U.a. spielen mit: Chet Baker tp; Gerry Mulligan bs; Bob Whitlock b; Chico Hamilton dr
Außerdem: "Satin Doll" aufgenommen 1987 in Deutschland und 'Flying Scotsman' beim Brecon Jazz Festival in Wales 1991.
Am 6. Februar 1966, ich war noch immer im 1. Lehrjahr im Lebensmittelgroßhandel Josef Redtenbachers Sohn vis a vis vom Gasthaus Schöllhuber in Kirchdorf, da ging in der „Philharmonic Hall" des Lincoln Centers die Post ab.

Die Absicht von Gary McFarland in der Nacht vom 6. Februar 1966 war nicht nur die Reihe von Jazzereignissen fortzusetzen, sondern Musik zu präsentieren, geschrieben speziell für Solisten, die selten eine Gelegenheit haben, sich darzustellen. Hören Sie die Plattenaufnahme dieses Ereignisses.
Außerdem gibt es zwei interessante Stücke von Phil Woods: Good Bye Mr. Evans und Pink Panther.
Anläßlich des 10. Todestages präsentiere ich einige highlights aus dem Leben des begnadeten Künstlers Friedrich Gulda. Zum einen gibt es Ausschnitte aus einer Fernsehsendung aus dem Jahre 1969 zum Thema Jazz. Zum anderen Dokumente aus dem Konzert mit Joe Zawinul aus dem Wiener Konzerhaus 1986. Weiters aus dem Münchner Gasteig 1989 Stücke aus dem Wohltemperierten Klavier und harmonisches Zusammenspiel mit Herbie Hancock.
Die Band Jazzodrom beschäftigte sich bisher neben eigenem Songmaterial auch mit einflussreichen Saxofonisten wie Art Pepper, Kenny Garrett oder Stefano di Battista. Am stärksten geprägt ist die Band jedoch vom legendären Cannonball Adderley Quintett, dem auch die erste CD Jazzodroms gewidmet war. Die fünf Musiker von Jazzodrom fanden anhand der Tradition des Hardbop und Souljazz zu ihrem eigenständigen Bandsound und so arbeitete die Band auch in den letzten zwei Jahren intensiv an einem neuen Album, das ausschließlich aus Eigenkompositionen besteht.
Jazzodrom besteht seit Februar 2004, die erste CD "Tribute to Cannonball" erschien im Mai desselben Jahres. Ausgehend von Songs des legendären Cannonball Adderley Quintetts, wurde anhand eines Cannonball-Programms einerseits versucht, das Material im traditionellen Sound wiederzugeben, andererseits aufbauend auf diesen Songs einen modernen und akustischen Bandsound zu finden. Die neue CD "Places & Spaces" erscheint im Jänner 2010!!! Präsentationstermine gibts auch schon!!
27. Jän. 2010 20:00 The Soundtheatre Wels, Oberösterreich
28. Jän. 2010 20:00 LI+DO Linz, Oberösterreich
29. Jän. 2010 20:00 Pernsteinsaal LMS Kirchdorf Kirchdorf a. d. Krems, Oberösterreich
Die beiden Schallplatten, die ich besitze, sind abgegriffen und oft gespielt. Ein gutes Zeichen für Hörer. Sie hören heute Musik, die mich in den 1970iger Jahren des öfteren erfreut haben muss. „Out of the Cool“ mit „The Gil Evans Orchestra“
Persönliche Freiheit und Konzentration auf die Musik waren Evans zeitlebens wichtiger als Starglanz und großes Geld; so nahm seine öffentliche und finanzielle Karriere im Land des „big showbiz“ einen etwas durchwachsenen Verlauf. Einhellig rühmten die Musiker seine integere, bescheidene und freundliche Art; ebenso seine Großzügigkeit gegenüber Anderen – solange es nicht um die musikalische Präzision ging.
Seine Instrumentierungen und die in Melodie und Rhythmik, bei den Harmonien noch bis in die inneren Stimmenführungen subtil ausgearbeiteten Arrangements und seine eigenen Kompositionen gaben den Spielern immer einen idealen Raum zur solistischen und improvisatorischen Entfaltung. Bei Bedarf konnte er jedoch auch schwierigste ‚Improvisationen‘ überzeugend notieren und wusste genau, wie ein Instrument bei einem bestimmten Spieler herüberkam.
Hören Sie auch Beispiel seiner Zusammenarbeit mit Miles Davis, Sting, Jaco Pastorius und anderen.
am 8. Jänner 2010 hören Sie einen Live-Mitschnitt vom Linzer li+do Kultur- und Gastroschiff. Es handelt sich um den ersten von drei Teilen des Events vom 20. Dezember 2009. Zuerst spielte die li+do Bord Blues Band und anschließend gabs die schon fast zur Tradition gewordenen Sessions. So viel, dass mein Mitschnitt auf drei Teile aufgeteilt werden muss. http://www.liplusdo.at/ l i v e l i v e l i v e l i v e
Frank Folgmann ein GRENZGÄNGER ZWISCHEN JAZZ UND BLUES, der in Pfaffenhofen in Bayern mit dem Jazz begonnen hat, den seine Unterrichtstätigkeit wirklich erfüllt, der über sich selbst lachen kann, der wieder mehr komponieren und sich wieder mehr mit seinem Instrument beschäftigen will hat schon vor zehn Jahren im Kirchdorfer Tartuffel gespielt.
Wie er es als "Saupreiss" und "Zuagroaster" und später in Österreich als "Piefke" dennoch geschafft hat Musik zu seinem Beruf zu machen, kann man auf seiner Homepage www.frankfolgmann.com studieren. Ich habe ihn am 20. Dezember 2009 interviewt. Hören und staunen Sie, was er alles zu sagen hat.
"Frank, was Du sagst ist schlüssig, wie Du es sagst ist authentisch und sympathisch" Live war sie wegen technischer Störungen nicht so gut! Auch Sendung machen will gelernt sein. I find, die Sendung ist im Stream ganz nett geworden. Hier die "gute" Version.
In der Musiksendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie Jazz von Frank Folgmann, Frederik Hintenaus und Sake. [Sa:ke] der holländische bluespianist und -sänger, inspiriert von altmeistern des blues, wie fats domino, ray charles, randy newman, jerry lee lewis, dr. john, champion jack dupree aber auch von tom waits, der den nötigen intellekt in den blues bringt.
FF und FH habe einige Gemeinsamkeiten. Erstens haben bei Adelhard Roidinger Jazz studiert. Adelhard, der unserer Sendung auch seinen Namen leiht. Zweitens haben beide was mit mir zu tun, der eine früher der andere später. Und drittens haben beide was mit SAKE am Hut. FF u FH haben was mit SA!KE zu tun, nämliche mit SA!KE, dem holländischen bluespianisten und –sänger. Hier in Österreich musiziert er mit The Voodoohaints unter anderem Live at The Sound Theatre Wels. Mit von der Partie neben FRANK FOLGMANN an der Gitarre, CHRISTIAN BACHNER am Sax GEROLD MOARLY MAYR am Bass und Fred FREDRIC HINTENAUS am Schlagzeug. Sa!ke, der holländische Bluesmusiker ganz sanft heute.
Temptations , Don´t look like that, Me and your Pyjama, No time, Go to new orleans, My girl is a blast, Hannah, Do as I did, Saint James Infirmary
Sie hören heute Flora Purim mit Airto Morera, Mary Fettig, Celso Alberti, Carlos SANTANA, David Sandborn, Ron Carter und andere.
Sie hören Jazz vom Feinsten von der Platte FOUR FOR SLAVIA der Gruppe European Jazz Consens mit Adelhard Roidinger, Alan Skidmore, Gerd Dudek und Lala Kovacev. Recordetd June 1977 at Tonstudio Hamburg. Die Titel: K And A Blues, Payday, Before And After, Four For Slavia.
mit Musik von Elvin Jones aus 1975, vom Erich Kleinschuster Sextett mit Leszek Zadlo, Fritz Pauer, Jimmy Woode, Fritz Ozmec und Erich Bachträgl aus den 70iger Jahren. Weiters Altes und Neues von Ewald Oberleitner u.a. mit den Titeln: Jugendsünde, Reflexion Of Memories, Stücke für Klavier und Bass und den Erzherzog Johann Jodler.
mit Musik von Ella Fitzgerald. Stücke von der Plattenreihe "V.I.P.-Jazz" von Walter Richard Langer.
In dieser Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul hören Sie Jazz vom Feinsten mit Musik von Eric Dolphy. Joachim Ernst Behrendt hat einmal geschrieben: " Nie zuvor war die Bassklarinette ein wirkliches Jazzinstrument gewesen. Dolphy machte eines daraus. ....Er spielte nicht etwa die alte Bassklarinette, sondern machte ein völlig neues Instrument draus. Hören Sie Ausschnitte aus dem legendären Berlin-Konzert vom Jahre 1961.
In dieser Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul hören Sie Jazz vom Feinsten vom Salzburger Jazzherbst 2009 mit Musik von Sonny Rollins.
In dieser Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul hören Sie hauptsächlich Play Bach Einspielungen von Jaques Loussier.
In dieser Ausgabe von a bis Z von Adelhard bis Zawinul hören Sie heute Jazz vom Feinsten aus der Feder von Don Cherry (geboren 1936). Insbesonders von der Schallplatte ETERNAL RHYTHM, aufgenommen im November 1968 in Berlin. Es spielen u.a. mit: Albert Mangelsdorff, Eje Thelin, Karl Berger, Joachim Kühn, Arild Andersen. Außerdem können Sie ihn in dieser Stunde mit Sonny Rollins, Herbie Hancock, Triluk Gurtu, Nana Vasconcelos und Janusz Muniak hören.
In dieser Ausgabe von A bis Z von Adelhard bis Zawinul hören Sie heute Jazz vom Feinsten mit Musik von Duke Ellington. Sie hören Aufnahmen aus den Jahren 1927 bis 1931. Außerdem von 1940 bis 1942. Eine kleine Auswahl.
Miles Davis sagte über diesen Musiker: "Ich glaube, einmal sollten wir Jazzmusiker alle zusammenkommen, niederknien und dem Duke danken."
In diese Ausgabe von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik von Django Reinhard. Aufgenommen zwischen 1935 bis 1938. Er spielt mit Staphane Grapelli und vielen anderen. Er wurde nur 43 Jahre alt. Er war Zigeuner. Diese gelten im allgemeinen als sehr musikalisch, aber selbst unter ihnen erregte er schon als kleines Kind Aufsehen.
In dieser Ausgabe von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik aus dem Album Whirlwinds von Deodato, das 1974 eingespielt wurde: Moonlight Serenade (Glenn Miller), Ave Maria (Franz Schubert) u.s.w.
Eumir Deodato ist ein brasilianischer Jazz-Pianist, Arrangeur, Komponist und Produzent. Der musikalische Autodidakt absolvierte neben seiner akademischen Ausbildung ein eineinhalbjähriges Berklee-Fernstudium für Arrangement und machte eine für einen Jazzmusiker atypische Karriere. Er arbeitet bereits Mitte der 1960er Jahre intensiv als Pianist und Arrangeur in Rio de Janeiros Bossa Nova Szene.
In dieser Ausgabe von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik von Dave Holland, dem britischen Jazz-Bassisten und Komponisten.
Holland studierte an der Guildhall School of Music and Drama und spielte zunächst mit Alexis Korner. Durch seine Arbeit mit Miles Davis auf dessen Platte Bitches Brew wurde Holland dann international bekannt.
In dieser Ausgabe von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik von Chicko Freemann, Cecil Taylor und Dave Brubek. Alle drei sind in den 1920iger Jahren geboren, doch die Musik kann unterschiedlicher nicht sein.
Foreststorn "Chico" Hamilton ist ein US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger und Komponist. Cecil Percival Taylor ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist, Komponist und Dichter. Er gilt als eine der großen inspirierenden Persönlichkeiten des frei improvisierten Jazz. Dennoch hat er in den 70iger Jahren meine Nerven stark strapaziert. Seine Art Klavier zu spielen, daran werde ich mich auch jetzt nicht mehr gewöhnen können.
David Warren „Dave“ Brubeck ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist, Komponist und Bandleader. Er zählt zu den herausragenden Vertretern des Cool Jazz. Von ihm stammt das ins Ohr gehende und daher allseits berkannte "Take five"
A - Z: 23 Jazz vom Feinsten mit Chet Baker
Chet Baker war während seines krisengeschüttelten Lebens ja einige Male in dieser Stadt an der Seine. Und gerade da wurden seine Konzerte mitgeschnitten und auf Platten aufgenommen. Eine Aufnahme aus dem Jahre 1955 will ich heute als Grundlage für meine Sendung nehmen. Chet organisierte also Mitte der 50iger Jahre die Europa Tournee auf der dieses Stück aufgenommen wurde deshalb, um seiner französischen Freundin nachreisen zu können. Doch hier findet er den Einstieg in die Welt der harten Drogen, die bald sein restliches Leben bestimmen sollten. Ohne dass Chet es wusste, hatten der Pianist und der Schlagzeuger bereits gefixt seit sie aufs Schiff gegangen waren. Er blieb dennoch optimistisch. Und der überwältigende Empfang, der ihm von den Europäischen Jazzbegeisterten gemacht wurde verstärkte seinen Optimismus. Irgendwelche negativen Aspekte gingen in der Begeisterung der Fans unter. Nach einem erfolgreichen Konzert in der Schweiz standen die Musiker hinter der Bühne und waren von Scharen von Bewunderern umgeben. Sie gaben Autogramme als Chet und seine Gratulanten von einem dumpfen Schlag erschreckt wurden. Der Pianist bewegungslos am Boden. Alle standen um den Ohnmächtigen herum und fragten sich, was passiert sein konnte. Doch Chet wusste instinktiv, dass hier wohl eine Überdosis im Spiel war. Der Bereich hinter der Bühne wurde schnell geräumt und der Doktor geholt und der Musiker wiederbelebt. Einen Monat später kehrte die Band nach Paris zurück. Man wollte den neuen Sound auf Platte festhalten. Chet war sehr ambitioniert und träumte davon, dass es vier Platten werden sollten. Doch bei der Aufnahme kam Dick Tworsey nicht ins Studio. Chet ließ nach ihm suchen. Eine später kam ein Suchender ins Studio und schrie hysterisch, dass Dick tot sei. Man fand ihm im Hotelzimmer auf dem Fußboden liegend. Seine Haut war hellblau und in seinem Arm steckte noch eine Spritze. Der außerordentlich Talentierte Musiker war allein in seinem Pariser Hotelzimmer an einer Überdosis Heroin gestorben. Er war gerade 23 Jahre alt. Dicks Tod brachte die Band kurz zum Stillstand. Chet organisierte jedoch bald darauf eine Amerikatournee mit anderer Besetzung, um die Leere zu bekämpfen. Chet Baker hat viele besinnliche Balladen komponiert und gespielt. Zwischen 1960 und 1963 entstanden wieder weitere Plattenaufnahmen von Chet in Paris mit Daniel Humer am Schlagzeug.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik von Charles Mingus u.a. die Stücke „Stormy Water“ und „Abstractions“ aus einer Schallplatte der Serie „Foundations Of Modern Jazz“.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik mit Count Basie And His Orchestra.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik von Carla Bley mit Michael Mantler, Gato Barbiere, Dave Holland und anderen. Aufnahmen aus den Jahren 1973/74 und 1984.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik von Chick Corea.
Return To Forever, Crystal Silence, What GAme Shall We Play Today, Sometime Ago, La Fiesta. Aufgenommen 1972 mit den Musikern Joe Farell, Stanley Clarke, Airto Morere und Flora Purim.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik mit dem Cannonball Adderly Quintet. Die Musiker: Julian „Cannonball“ Adderley as, Nat Adderley co, Joe Zawinul p, Victor Gaskin b und Roy McCurdy dr. Aufgenommen in Chicago im Oktober 1966.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik mit Cab Calloway and His Orchestra: Aufgenommen von September 1933 bis Jänner 1934.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik einige Songs aus der 1979 entstandenen CD „Home Again“. Es spielen: Wolfgang Engstfeld ts, ss, Uli Beckerhof ftp, flh, Ed Kröger p, Peter Bockius b und Peter Weiss dr. Die Stücke: Home Again, Trees, Little Waltz, Samba Du Commerce, Some Days Of My Life, Blues For Ed.
Außerdem ein kurzes Beispiel von Cecil Taylor und den Song „Silence, den Ron Carter (b) mit Joel Xavier (g) aufgenommen hat..
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik vom Pianisten Bob Degen, der sich auf seiner Aufnahme mit dem Titel Sequia Song von Isla Eckinger am Bass und Makaya Ntshoko am Schlagzeug begleiten lässt. Erschienen ist das Album 1976 bei enja-records in München.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul hören Sie heute den Poyal Garden Blues, Jazz me Blues und den Tiger Rag . . . .
In dieser Ausgabe von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute mit "Do´nt worry be happy" einer Version des "Ave Maria" und Stücken aus dem Album Spontaneous Invention des Vokalkünstlers Bobby McFerrin, dem Sohn eines Opernsängers. Er nutzt seine außerordentlich flexible Stimme, um Instrumente zu imitieren.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul hören Sie heute Boogie Woogie live aus Vienna aus dem Jahre 1976 mit Martin Pyrker, Hans Georg Möller, Axel und Torsten Zwingenberger. Piano Blues und Boogie Woogie der Spitzenklasse.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie Musik vonj Billie Holiday.
In der Sendung von 1 bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik einerseits mit Art Blakey und andererseits auch was von Al Cook. Beide haben einen Namen mit "A". Unterschiedlicher kann ihre Musik nicht sein.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie Musik vom Jazzfestival Steyr 2009. Ich habe das Festival am Samstag, 18.4.2009 besucht:
18.00 Jamaladeen Tacuma Coltrane Configuration (USA/UK), 19.30 Denis Colin Quartet (F), 21.00 European Jazz Quintet feat. Alan Skidmore(D/NL/UK).
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie Musik aus der Feder von Art Tatum und Art Blakey.
In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Jazz von Arild Andersen.
In der Sendung von Abis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie Musik von Adelhard Roidinger und Alphonse Mouzon.
n der Musiksendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul hören Sie Jazz vom Feinsten u.a. mit Zap Mama, Alan Skidmore, Mark Schmolling, Gino Sitson und Freunden meiner Tochter.
In der Musiksendung A - Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Jazz von Albert Mangelsdorff, dem avantgardistischen Altmeister der Posaune aus Frankfurt.
In Musiksendung von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Stücke vom Namensgeber dieser Sendung, von Adelhard Rodinger. Musik mit der Gruppe Austria Drei. Die Musizierpartner sind Harry Pepl und Werner Pirchner. Außerdem gibt es Musik von der LP "Schattseite".
Stand zum 27. August 2010
L:
Leszek Zadlo Ensemble – Time Emit (Johannes Faber, Bob Degen, Gary Todd, Joe Nay)
Lionel Hampton – 1937-40
Louis Armstrong – 1925-28
M:
Manfred Schoof –Distant Thunder – 1975 (Akira Akata, Yosuke Yamashita, Takeo Moriyama)
Miles Davis – 1959 (Cannonball Adderley, John Coltrane, Bill Evans, Paul Chambers, James Cobb)
Miles Davis – Bitches Brew - 1969
Miles Davs – Water Babies – 1967-68 (Herbie Hancock, Tony Williams, Ron Carter, Wayne Shorter)
(Wayne Shorter, Lenny White, Chick Corea, Jack DeJohnette, Dave Holland, John Mcaughlin, Joe
Zawinul)
Miles Davis – You´re under Arrest - 1985 ( John Scofield, John McLaughlin)
Miles Davis – Tutu – 1986
Miroslav Vitous – 1978 (Jack DeJohnette, Terje Rypdal)
Miroslav Vitous – The Bass 1972 (Herbie Hancock, Jack DeJohnette, John McLaughlin, Joe Henderson)
Modern Jazz Quartet – 1953-54 (Milt Jackson, John Lewis, Percy Heath, Kenny Clarke)
Mombasa – african rhythms & blues - 1975
N:
Nat King Cole – 1943-47
Nat King Cole – Golden Serie International
Neighbours – Accents – 1977 (Fred Andersen, Bill Brimfield, Dieter Glawischnig, Ewald Oberleitner, Joe
Preininger)
Niels-Henning Orsted Pedersen / Sam Jones –Double Bass - 1976
Noctett - contrasts
O:
Orexis (Georg Lawall, Wolfgang Lauer, Gert Kilian, Trilok Gurtu)- Inspiration
Orexis – 1977 (Georg Lawall, Erik Erker, Gert Kilian)
Ornette Coleman – 1959-61
Oscar Peterson - 1966
P:
Jaco Pastorius – Invitation (Jean “Toots” Thielemans u.a.)
Q:
R:
Ragtime – 1976
Ray Charles – 1953-59
Ron Carter – Peg Leg - 1977
S:
Sarah Vaughan – 1954-57
Sonny Rollins – Take Care Of Business – 1955-56 (Max Roach, John Coltrane u.a.)
Sonny Rollins – The Cutting Edge – 1974
Sonny Rollins - Horn Culture - 1973
Sonny Rollins - on impulse – 1965
Stan Getz – 1951
Stan Keton – 1952-54
T:
Theolonius Monk – The Genius of …. – 1969 (Sonny Rollins, Art Blakey u.a.)
Theolonius Monk – 1947-54
U:
Uli Beckerhoff > Changes >> Jazztrack
V:
Miroslav Vitous – Mountain in the Clouds (John McLaughlin, Joe Henderson, Herbie Hancock, Jack
DeJohnette, Joe Chambers
W:
Colin Walcott – Cloud Dance – 1975 (John Abercrombie, Dave Holland, Jack DeJohnette)
X:
Y:
Z:
Zawinul (Joe Erich) – Weather Report - 1970 (Alphonse Mouzon, Miroslav Vitous, Wayne Shorter, Airto Morera)
ZO-KO-MA – Attila Zoller, Lee Konitz, Albert Mangelsdorff, Barre Phillips, Stu Martin)
da hast du mit deiner sendung meinem kleinen doch tatsächlich das wort ,tsess' beigebracht :) :) ;)
keep up the good work!
martin
Posted by martin, 10/05/2010 11:51pm (vor 4 Monat)
Hallo Robert,
danke für das schöne Feature am ersten Weihnachtstag. Sehr schöne Musikauswahl. Vor allem das Stück auf der Ukulele für seine Tochter Hanna. Die Aufnahmen haben ich schon lange nicht mehr gehört. Werde mir gleich zum Festtag einen Sake einschenken ... ;-))
Liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest !
Frank
Geschrieben von Frank Folgmann, am 25. Dezember 2009 (vor 9 Monat)
wieder eine sehr schöne sendung.lg
Posted by erika, 25/12/2009 7:56pm (vor 9 Monat)
immer wieder überraschungsnummern, die man zu hause gar nicht hören würde...
super!
am meisten freue ich mich natürlich auf die nächste Sendung am 25.12.2009 ;-))
lg margret
Posted by mst, 18/12/2009 8:36pm (vor 9 Monat)
Hallo Robert,
na das ist ja heut sehr Sambamäßig:)
LG EL
Posted by EL, 18/12/2009 7:30pm (vor 9 Monat)
Hallo Robert,
war ein voller Genuss die Sendung zu hören. Soviele Lieblingslieder in einer Sendung, super. Viel Freude und Erfolg weiterhin. LG Erika
Posted by Erika, 28/09/2009 12:38am (vor 11 Monat)
L. Robert, hab die Sendung heute gehört...
Super Musik... War begeistert
Glaub ich werd Stammhörer... LG
Posted by KH, 04/09/2009 11:46pm (vor 1 Jahr)
RSS Feed für die Kommentare auf dieser Seite | RSS feed für alle Kommentare